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Betroffene kippen Schulreform
Eltern und Schüler gegen Schwächung der Gymnasien
Veröffentlicht am 19.07.2010 um 20:30 Uhr

Der Volksentscheid in Hamburg am gestrigen Sonntag ist ein klares Zeichen an alle Regierungen der deutschen Länder: Das Gymnasium ist kein Auslaufmodell!

Der Volksentscheid ist eindeutig: längeres, gemeinsames Lernen ist durch die Betroffenen unerwünscht! Es gibt auch keinerlei Belege dafür, dass ein Einheitsschulsystem dem Bildungsniveau in irgendeiner Weise förderlich wäre aber es gibt eine ganze Reihe von guten Gründen die gegen die Einheitsschule sprechen:

  • Eine individuelle Förderung der Schüler abhängig ihres Lernstandes wird unmöglich.
  • Sowohl eine Über- als auch Unterforderung von Schülern senkt deren Leistungsniveau.
  • Das Leistungsniveau an Gesamtschulen ist schon heute geringer als an Gymnasien.
  • Gegen eine verlängerte Grundschule spricht, dass die Hochschulreife durch Gymnasien in der verkürzten Zeit nicht mehr gewährleistet werden kann.
  • Auch wenn es einige Länder mit Gesamtschulen gibt, die in internationalen Studien besser als Deutschland abschneiden, so gibt es viel mehr Länder mit Gesamtschulen, die ein sehr viel geringeres Bildungsniveau haben.
  • Im nationalen Vergleich sind die Länder mit strenger Dreigliedrigkeit im Schulsystem den anderen Ländern weit voraus.

Rot-Grün in NRW muss jetzt endlich Vernunft annehmen, den Elternwillen beachten (nicht wie bei der Wiedereinführung der Schuleinzugsbereiche mit Füßen treten) und Abstand von der Gleichmacherei nehmen, welche dem nordrhein-westfälischen Schulsystem irreparablen Schaden zufügen würden.

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